20.11.2025

Umfrage zur Professionalisierung im Umgang mit Nähe, Distanz und kindlicher Sexualität in Kitas

Die professionelle Begleitung von Kindern im Spannungsfeld von Nähe, Distanz und kindlicher Sexualität gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Eine neue Studie der künftigen Sexualpädagogin Michèle Olloz (Sozialpädagogin HF, ISP Zürich) widmet sich genau dieser Frage – auf Basis einer breiten Onlineumfrage – an der sich Fachpersonen Betreuung, Lernende sowie ehemalige Mitarbeitende beteiligen können. 

Worum geht es in der Studie? 

Die Forschung untersucht: 
Welche Faktoren müssen erfüllt sein, damit Fachpersonen Betreuung im Spannungsfeld von Nähe, Distanz und kindlicher Sexualität (0–6 Jahre) sowohl fachlich kompetent als auch institutionell unterstützt handeln können? 

Um ein umfassendes Bild der aktuellen Praxis zu erhalten, hat die Forscherin bereits alle Berufsfachschulen der Deutschschweiz zum Ausbildungsrahmen befragt. Derzeit läuft zusätzlich eine anonyme schweizweite Onlinebefragung von Mitarbeitenden in Kitas. 

Warum ist die Teilnahme wichtig? 

Das Thema ist für die Qualitätsentwicklung zentral, insbesondere im Hinblick auf 

  • präventiven Kinderschutz, 

  • institutionelle Leitlinien, 

  • Fachkompetenzen im pädagogischen Alltag und 

  • die Stärkung professioneller Handlungssicherheit. 

Ein breit abgestütztes Bild der heutigen Situation in Schweizer Kitas trägt dazu bei, Bedarfe sichtbar zu machen und Weiterentwicklungen gezielt anzustossen. 

kibesuisse unterstützt das Anliegen, ein aktuelles und praxisnahes Stimmungsbild zu gewinnen, und lädt Fachpersonen, Lernende sowie ehemalige Mitarbeitende ein, die Befragung mit ihrer Erfahrung zu bereichern. 

Zur anonymen Umfrage