Publikationen zur familienergänzenden Bildung und Betreuung
Sind Sie auf der Suche nach wissenschaftlichen Publikationen, Leitfäden oder Berichten zu Themen aus der Branche? kibesuisse bietet eine Übersicht.
Das Positionspapier wurde von der GAIMH, der German-Speaking Association for Infant Mental Health, entwickelt. Es fasst den Forschungsstand zu digitalen Medien in der frühen Kindheit zusammen und gibt Empfehlungen für Eltern, Fachpersonen und Entscheidungsträger.
In dieser Episode wird der Begriff der «bedürfnisorientierten Erziehung» fachlich eingeordnet. Zu Gast ist Moritz Daum, Professor für Entwicklungspsychologie an der Universität Zürich. Im Zentrum steht die Unterscheidung zwischen langfristigen, entwicklungsrelevanten Bedürfnissen und kurzfristigen Wünschen. Zudem werden Erziehungsstile, die Bedeutung klarer Grenzen sowie fachliche Orientierungsrahmen diskutiert.
Die Schweizerische Gesundheitsstiftung RADIX hat gemeinsam mit zahlreichen Partner:innen eine Rezeptbroschüre veröffentlicht. Sie enthält kreative, gesunde und nachhaltige Rezepte für die Gemeinschaftsverpflegung.
kibesuisse war als Jurymitglied am Wettbewerb beteiligt und hat bereits darüber berichtet.
Die Publikation von Gesundheitsförderung Schweiz bietet praxisnahe Empfehlungen zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern im frühen Lebensalter. Sie richtet sich an Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen und zeigt auf, wie durch gezielte Präventions- und Fördermassnahmen die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern verbessert werden kann. Ziel ist es, langfristig die Lebensqualität der Kinder zu erhöhen und ihre Entwicklung ganzheitlich zu unterstützen.
Der Präventionsansatz Früherkennung und Frühintervention (F+F) hat entscheidenden Einfluss darauf, wie sich die Situation von Betroffenen entwickelt. Institutionen wie Schulen oder Lehrbetriebe sollten klare Konzepte und Abläufe haben, etwa im Umgang mit Aggression oder Abhängigkeiten. Darin sind Prozesse, Zuständigkeiten und die Zusammenarbeit festgelegt. Grundlage jeder erfolgreichen F+F sind förderliche Rahmenbedingungen, die vorab geschaffen werden müssen.
Das Projekt «Take Care in der Schule» unterstützt Lehrpersonen mit praktischen Ideen, um die psychische Gesundheit von Kindern zu fördern und ihr Wohlbefinden im Schulalltag zu stärken.
Der Körper von Kindern erwärmt sich drei- bis fünfmal schneller als der von Erwachsenen. Umso jünger Kinder sind, desto stärker sind sie durch Hitze gefährdet. Eine neue Broschüre fasst alle wichtigen Aspekte zum Schutz der jüngsten Kinder zusammen. Die Broschüre enthält viele praktische Tipps für heisse Tage, informiert über die Warnzeichen von Überhitzung und zeigt auf, wie im Notfall richtig gehandelt wird. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden. Sie richtet sich an Eltern, Bezugspersonen und Betreuungspersonal (z.B. in Kitas und Spielgruppen).
Die neue Publikation von a:primo zeigt: Empowerment stärkt Familien und braucht starke Strukturen – dazu gehören auch die Organisationen der familienergänzenden Bildung und Betreuung.
Wie gelingt es, Familien in belastenden Lebenslagen wirksam zu stärken? Dieser Frage geht die neue Publikation von a:primo nach. «Empowerment von Familien – Wie gelingt das in der Praxis?» gibt eindrückliche Einblicke in die Erfahrungen von acht Eltern, die am Frühförderprogramm schritt:weise teilgenommen haben.
Im Zentrum steht die Frage, was Familien dabei unterstützt, Veränderungen im Familienalltag anzustossen – und welche Rolle dabei ressourcenorientierte Begleitung spielt. Die Berichte der Eltern machen deutlich: Vertrauen, Zeit und die Haltung der Fachpersonen sind entscheidend.
In der Publikation wird auch die bedeutende Rolle der familienergänzenden Bildung und Betreuung hervorgehoben. Im Fazit heisst es: «Damit diese Angebote ihre Wirkung entfalten können, braucht es Strukturen für die Zusammenarbeit von Fachpersonen verschiedener Disziplinen und ausreichende zeitliche Ressourcen für den Vertrauensaufbau und die bedürfnisgerechte Begleitung der Familien.» Ebenso sei es zentral, in die Weiterbildung von Fachpersonen im Bereich der familienergänzenden Bildung und Betreuung zu investieren, um Empowerment als Grundhaltung zu stärken und im Alltag zu verankern.
«Schülfrey» ist ein Podcast des Sekundarlehrers und Schulberaters Sammy Frey. In der neuen Folge gibt Benj Kern, Betreuungsleiter in Winterthur, Einblicke in den Alltag schulergänzender Betreuung: Wie gelingt die Zusammenarbeit mit Lehrpersonen und Eltern? Wie können Kinder Verantwortung übernehmen? Eine praxisnahe Folge für Fachpersonen aus schulergänzenden Strukturen.
Das Forschungsprojekt untersucht, wie sich die Playfulness – verstanden als die Qualität des kindlichen Spiels – unter Berücksichtigung ihrer sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung sowie im Kontext ihrer Spiel- und Lernumgebungen in Familie, Kindertageseinrichtung und Schule entwickelt.
Die interkantonale Hochschule für Heilpädagogik bietet mit «Wissen, was wirkt!» eine Online-Plattform, die wissenschaftlich fundierte Fördermassnahmen für den pädagogischen Alltag zugänglich macht. Die Datenbank richtet sich an Fachpersonen, auch aus schulergänzenden Tagesstrukturen, und unterstützt evidenzbasiertes Arbeiten im multiprofessionellen Kontext.
Das Handbuch unterstützt Fachpersonen dabei, frühe Anzeichen von Autismus-Spektrum-Störungen bei Kindern von 0 bis 3 Jahren zu erkennen. Mit 26 illustrierten Beobachtungskarten für den Alltag.
Weitere Informationen
Die Qualitätsstandards richten sich an Fachpersonen und Organisationen, die Kinder, Eltern und Familien begleiten – im freiwilligen, öffentlich-rechtlichen, zivil- oder strafrechtlichen Kindesschutz. Sie bieten eine gemeinsame fachliche Grundlage zur Stärkung der Partizipation, zur Orientierung am Kindeswohl sowie zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit.
In der Ausgabe des Magazins «Frühe Kindheit PLUS», der Fachzeitschrift der Heilpädagogischen Früherziehung dreht sich alles um den Schwerpunkt «Integration – Wo stehen wir?». Auf den Seiten 10 bis 12 geben wir einen Überblick über den Stand von KITAplus in der Schweiz.
Die Fachkräftesituation im Sozialbereich ist angespannt. Erstmals liegen Daten zu allen Arbeitsfeldern vor. Die Studie, die SAVOIRSOCIAL und SASSA in Auftrag gegeben haben, zeigt die Herausforderungen im Sozialbereich.
Die Edition SZH/CSPS hat eine neue Publikation veröffentlicht: Eltern in ihren Kompetenzen stärken. Das Buch zeigt auf, wie die Heilpädagogische Früherziehung (HFE) Eltern und Familien langfristig begleitet und stärkt. Es richtet sich an Fach- und Leitungspersonen sowie Studierende und bietet wertvolle Ansätze, um die HFE weiterzuentwickeln.
Das Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern hat unter Mitwirkung der Generalsekretariate der Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) sowie der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktionen (EDK) eine Umfrage zur Situation der familienergänzenden Kinderbetreuung bei allen Kantonen durchgeführt. Dieser Überblick dient dazu, die zentralen Zahlen und Erkenntnisse zuhanden der SODK zusammenzufassen.
Im Ratgeber «Was steht meinem Kind zu?» finden Eltern von Kindern mit Behinderungen alle wichtigen Informationen zum Sozialversicherungsrecht. Er beschreibt die Themen mit konkreten Beispielen aus der Beratungspraxis von Procap und gibt Tipps.
Die kostenlose Online-Toolbox der Pädagogischen Hochschule Niederössterrreich richtet sich an Fachkräfte in der elementarpädagogischen Praxis und bietet praxisnahe Unterstützung, indem sie Methoden zur Selbstfürsorge vermittelt. Nutzerinnen und Nutzer lernen, auf ihr eigenes Befinden zu achten und ihr Wohlergehen in den Vordergrund zu stellen. Die Toolbox lädt dazu ein, aktiv zur eigenen Gesunderhaltung beizutragen.
Scabies, umgangssprachlich auch Krätze genannt, ist eine weit verbreitete ansteckende Hauterkrankung, die durch die Krätzmilbe verursacht wird. Die Krankheit löst einen starken Juckreiz aus und muss mit Tabletten und einer speziellen Crème behandelt werden. Eine Ansteckung erfolgt über direkten Hautkontakt von Mensch zu Mensch.
SpielRaum – Freiräume für alle Generationen! hat eine ausführliche Wegleitung erstellt, die es Interessierten ermöglicht, einen temporären Spielplatz in Innenräumen zu planen und umzusetzen. Das Ziel dieser Wegleitung ist es, umfangreiches Wissen und gesammelte Erfahrungen zu teilen, um alle Aspekte abzudecken, die bei der Planung, Organisation und Durchführung eines solchen Spielplatzes berücksichtigt werden müssen. Die Wegleitung enthält verschiedene Hilfsmittel wie ein Beispielbudget, eine Liste von Raumbörsen und eine Sicherheitscheckliste, um den Prozess zu unterstützen.
Diese Studie von Marie Meierhofer Kinderinstitut, Universität Zürich, Pädagogische Hochschule für Heilpädagogik, Universitäts-Kinderspital Zürich untersucht die Auswirkungen und interindividuellen Unterschiede bei der frühen Entwicklung von Kindern in institutioneller Obhut.
Mit der Broschüre «Transdisziplinäre Qualitätsstandards für den Kindesschutz» liegen für Fachpersonen erstmals einheitliche Qualitätsstandards vor.
Die Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz (IGQK) hat die Broschüre gemeinsam mit UNICEF Schweiz und Liechtenstein, Kinderschutz Schweiz und YOUVITA in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern (HSLU) entwickelt.
Wann können kranke Kinder die Kita trotzdem besuchen und wann bleiben sie besser zuhause? Antworten liefert der Ratgeber KiTa und Krankheit: Vorgehen bei ansteckenden Erkrankungen in der Kindertagesstätte.
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