28.09.2026

Stadt Luzern plant den Ausbau von Ausbildungsplätzen in Tagesstrukturen

Die Stadt Luzern möchte bis 2030 zusätzliche Ausbildungsplätze in der schulergänzenden Bildung und Betreuung schaffen und hat dazu einen Sonderkredit über 9,7 Millionen Franken beantragt. Damit soll dem steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften begegnet und die Qualität langfristig gesichert werden. 

Die Nachfrage nach Plätzen in den schulergänzenden Tagesstrukturen der Stadt Luzern ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Inzwischen nutzen rund 48 Prozent aller Kindergarten- und Primarschulkinder die Tagesstrukturen.

Diese Nachfrage geht mit einem steigenden Bedarf an Fachpersonen einher. Zu diesem Zweck sollen zusätzliche Ausbildungsplätze für angehende Fachfrauen/Fachmännern Betreuung (FaBe) EFZ sowie für Studierende der Sozialpädagogik sowie Kindheitspädagogik FH/HF geschaffen werden. Auch die Weiterbildung der Mitarbeitenden soll gestärkt werden.

kibesuisse begrüsst, dass die Stadt Luzern in die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen investiert. Eine gezielte Nachwuchsförderung ist wichtig, um die Qualität der schulergänzenden Tagesstrukturen langfristig zu sichern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Der Grosse Stadtrat wird das Geschäft voraussichtlich am 12. November 2026 behandeln.

Quelle:
Medienmitteilung der Stadt Luzern vom 10. September 2026: «Ausbau der Ausbildungsplätze in der schulergänzenden Betreuung»