Umgang mit Macht und Ohnmacht
Anmeldung offen

Umgang mit Macht und Ohnmacht

Mitarbeitende & Zusammenarbeit · Schulergänzende Betreuung · Kindertagesstätten · Tagesfamilien · Deutschsprachiges Mittelland (DE)

Das Thema «Macht» sowie der Umgang damit im pädagogischen Alltag

Datum
Am 29.05.2027
Zeit
09:15 - 16:45
Ort
Bern, Vater Business Center
Region
Deutschsprachiges Mittelland (DE)
Mitglied
220 CHF
Nichtmitglied
350 CHF

Beschreibung

Laut Aussagen von Expert:innen in der Soziologie und Psychologie kommt Macht in jeder sozialen Beziehung vor. Das gilt also auch für die professionelle Betreuungs- und Bildungsbeziehung. In dieser Weiterbildung befassen wir uns mit einem oft tabuisierten Thema: Dem Umgang mit Machtverhältnissen und Ohnmachtssituationen.

Viele Menschen denken, dass Macht bewusst genutzt wird, um zu bekommen, was man will, und um andere zu unterdrücken. In dieser Weiterbildung betrachten wir das Verständnis von Macht und Ohnmacht aus einer anderen Perspektive: Nämlich dem Verständnis, dass Macht auch unterstützend wirken kann, um förderlich Einfluss zunehmen und gemeinsam Ziele zu erreichen. Voraussetzung dafür ist eine bewusste Auseinandersetzung der Fach- und Betreuungsperson mit eigenen Macht- und Ohnmachtssituationen und dem eigenen verantwortungsvollen Umgang damit.

Das Thema «Macht» sowie der Umgang damit müssen im pädagogischen Alltag immer wieder thematisiert und kritisch reflektiert werden.

Ziele

  • Selbstreflexion und Bewusstwerdung eigener Macht- und Ohnmachtserfahrungen im pädagogischen Kontext
  • Bewusster Umgang mit Macht in der Betreuungsarbeit
  • Empowerment und Stärkung von Handlungskompetenzen für pädagogische Fachpersonen

Zielgruppe

  • Betreuungspersonen in Tagesfamilien
  • Mitarbeitende in Kindertagesstätten
  • Mitarbeitende in schulergänzenden Tagesstrukturen

Inhalte

  • Grundlagen des Machtbegriffs und der Machtdynamiken in pädagogischen Settings
  • Analyse und Reflektion von Macht- und Ohnmachtverhältnissen im Arbeitsalltag
  • Empowerment und Stärkung von Handlungskompetenzen für pädagogische Fachpersonen
  • Unterstützung und weiterführende Informationen

Methoden

  • Nebst praxisnahen Theorie-Inputs stehen Diskussionen und der Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmenden im Fokus.
  • Weiter werden anhand Fallbeispiele die Analyse angewendet und Massnahmen ermittelt.

Kursleitung

Ingrid Broger

Dipl. Kleinkinderzieherin, Erwachsenenbildnerin HF/MAS A&PE, Beratungsperson in Supervision, Coaching und Organisationsberatung MAS SCOB, CAS Medienpädagogin, CAS Gewaltprävention

Subventionshinweise

Einzelne Kantone und/oder Stiftungen unterstützen Mitarbeitende von Betreuungsinstitutionen in ihren Aus- und Weiterbildungen. Für die Subventionsberechnung gilt der Arbeitskanton, sofern dieser vorhanden ist, ansonsten gilt der Wohnkanton. Einen Überblick zu den Subventionen finden Sie hier.


Bitte geben Sie im Anmeldefenster den entsprechenden Code gemäss nachfolgender Liste ein.


– Albert Koechlin Stiftung (Luzern, Nidwalden, Obwalden, Uri und Schwyz; nur Bereich Tagesfamilie): Code D.AKS für CHF 60 Reduktion

– Nidwalden: Code D.NW für CHF 60 Reduktion

– Schwyz: Code D.SZ für CHF 60 Reduktion

– Glarus: Code D.GL für CHF 180 Reduktion

– St.Gallen: Code D.SG für CHF 160 Reduktion

– Fürstentum Liechtenstein: Code D.FL für CHF 60 Reduktion

– Basel-Landschaft (nur nicht-private): Code D.BL für CHF 160 Reduktion

– Bern (nur Bereich Tagesfamilie): Code D.BE2 für CHF 25 Reduktion