Betriebsferien

Kibesuisse hat vom 3.  bis am 14. August 2015 Betriebsferien. In dieser Zeit bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

 

Lesetipp

Das Schul-und Sportdepartement der Stadt Zürich hat die Broschüre "Erfahrungsfelder und Beobachtungspunkte für den Frühbereich" publiziert. Acht Erfahrungsfelder zeigen auf, wie eine anregend gestaltete Umgebung aussehen kann. Mit Bildern und Beispielen werden Felder wie Kommunikation und Sprache oder Natur und Technik veranschaulicht.

Die Broschüre finden Sie hier.

 

Veranstaltungstipp

Was wissen wir über das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen? Wie gelingt die Förderung von Medien-kompetenzen in der Familie, Schule und Freizeit sowie in Betreuungseinrichtungen? Antworten liefert das dritte nationale Fachforum Jugendmedienschutz.

Die Veranstaltung findet am 7. September 2015 im Zentrum Paul Klee in Bern statt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Patronat

Jacqueline Fehr, SP-Nationalrätin, unterstützt kibesuisse, Verband Kinderbetreuung Schweiz.

Ihr Statement

 

Unterstützt durch

 

kibesuisse
Verband Kinderbetreuung Schweiz

 

Bund will Eltern in der Ferienzeit unterstützen

(23.07.2015)

In den Sommerferien bleiben viele Betreuungsangebote geschlossen. Berufstätige Eltern sind jedoch auch in der Ferienzeit auf die Kinderbetreuung angeweisen.

Berufstätige Eltern haben in der Regel 4 bis 5 Wochen Ferien, Schulkinder 12 bis 14 Wochen. Während der Schulferien sind diese Eltern folglich grossteils auf Betreuungsangebote angewiesen. Ferienangebote wie das Pfadilager oder der Ferienpass finden oft nur während einigen Wochen oder nicht ganztags statt. Der Bund will nun diese Betreuungslücken überbrücken und wird im Herbst einen entsprechenden Gesetzesentwurf präsentieren, wie Ludwig Gärtner, stellvertretender Direktor des Bundesamts für Sozialversicherungen, am 22.7.2015 gegenüber Radio SRF sagte.

Zum Beitrag von Radio SRF

Zum Interview mit Ludwig Gärtner im Tages Anzeiger

 

Frühkindliche Förderung

(23.07.2015)

Postulat verlangt Bericht des Bundesrats zur frühkindlichen Förderung

In einem Postulat von CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer wird der Bundesrat gebeten, dem Parlament einen Bericht zur aktuellen Lage der frühkindlichen Förderung in der Schweiz sowie Vorschläge zu ihrer Stärkung zu unterbreiten. Die Schweiz sei ein Land, das sehr wenig in der frühkindlichen Förderung unternehme,  obwohl diese insbesondere für Kinder aus sozial schlechter gestellten Familien wichtig sei, so Schmid-Federer. Kibesuisse-Präsidentin und BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti ist Mitunterzeichnende des Postulats.

Mehr zum Postulat finden Sie hier.

 

Qualitätslabel erhält Patronat der UNESCO-Kommission

(23.07.2015)

UNESCO-Kommission verlängert Patronat für das Projekt "Qualitätslabel für Kindertagesstätten in der Schweiz".

Das Patronat gewährt die UNESCO-Kommission für die Periode von 2015-2017. Seit der Lancierung ist das Projekt "Qualitätslabel für Kindertagesstätten in der Schweiz" des Vereins QualiKita Träger des Patronats.

QualiKita ist ein eigenständiger Verein, der von kibesuisse und der Jacobs Foundation getragen wird.

Mehr zu QualiKita finden Sie hier.

Mehr zum Patronat der UNESCO-Kommission finden Sie hier.

 

Welche Betreuungsformen gibt es?

(22.07.2015)

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat eine Typologie der Betreungsformen publiziert.

Das Betreuungsangebot für Kinder im Vorschul- und Schulalter ist in jedem Kanton und teilweise in jeder Gemeinde unterschiedlich geregelt. Und genauso heterogen sind auch die Bezeichnungen der verschiedenen Angebote. In der Publikation des BFS werden die verschiedenen Betreuungsformen typologisiert. So können die Betreuungsangebote besser statistisch erfasst werden.

 Die Typologie finden Sie hier.

 

24-Stunden-Kitas

(05.07.2015)

In Deutschland investiert die öffentliche Hand 100 Millionen Euro in 24-Stunden-Kitas. 300 Projekte sollen mit dem Geld unterstützt werden. 

Von 2016 bis 2018 sollen die 24-Stunden-Kitas in Deutschland gefördert werden, verkündete das Bundesfamilienministerium am 4. Juli. Ab Herbst können sich interessierte Kitas offiziell um das Fördergeld bewerben. Die Rund-um-die-Uhr-Betreuung soll Eltern entlasten, die Schicht arbeiten.

 

Kinder vor der Hitze schützen

(02.07.2015)

Das Bundesamt für gesundheit hat am 2.7.15 Empfehlungen zum Schutz von Kleinkindern während einer Hitzewelle herausgegeben.

Der Sommer zeigt sich momentan von seiner heissen Seite. Doch das Badiwetter birgt auch gesundheitliche Gefahren. Kleinkinder und ältere Menschen gehören zur Risikogruppe. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt folgende Massnahmen, um sich vor der Hitze zu schützen:

  • Körperliche Anstrengungen vermeiden
  • Wohnung und Körper möglichst kühl halten
  • Viel trinken (mindestens 1.5 Liter pro Tag); optimal sind Wasser, Tee und mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte
  • Erfrischende kühle Speisen zu sich nehmen
  • Während und nach sportlichen Betätigungen Salzverlust ausgleichen                                       
 

In welchem Westschweizer Kanton hat es die meisten Betreuungsplätze?

(02.07.2015)

Die Zeitung LE TEMPS hat die Anzahl Betreuungsplätze pro 100 Kinder nach Kantonen in der Westschweiz aufgeschlüsselt.

Am meisten Betreuungsplätze pro 100 Kinder gibt es im Kanton Neuenburg, am wenigsten im Kanton Fribourg. Dies hat die Westschweizer Zeitung LE TEMPS in einem Artikel am 1.7.2015 veröffentlicht. In Neuenburg stehen 26,4 Plätze pro 100 Kinder, in Fribourg 11.5 Plätze pro 100 Kinder zur Verfügung.

Den Artikel auf Französisch finden Sie hier.

 

Kinder berüfstätiger Mütter sind erfolgreicher

(02.07.2015)

Wenn Mütter arbeiten, hat dies gemäss Forschern der Universität Harvard einen positiven Einfluss auf die Karriere der Kinder.

Eine im Juni 2015 publizierte Studie der Universität Harvard zeigt, dass besonders Töchter  später erfolgreicher im Beruf sind und mehr Geld verdienen als Kolleginnen, deren Mütter nicht berufstätig waren. Zudem sind sie ehrgeiziger und mutiger als andere Frauen, wenn es beispielsweise darum geht, eine Führungsposition zu ergattern. Grund dafür: Mütter würden die Ansicht ihrer Kinder darüber beeinflussen, was sich für Mädchen und Jungen gehöre, so Harvard Professorin Kathleen McGinn gegenüber dem Business-Newsportal Quartz. Befragt wurden 34`000 Personen in 24 Ländern.

Die Studie finden Sie hier.

 

Schweizer Eltern zahlen für die Kita mehr als Eltern in Nachbarländern

(01.07.2015)

In der Schweiz ist ein Kitaplatz für Eltern teurer als im Ausland. Dies zeigt der Bericht, den der Bundesrat am       1. Juli 2015 veröffentlicht hat. Kibesuisse ist Teil der Begleitgruppe des Forschungsberichts.

Ein Platz in einer Kinderkrippe kostet in der Schweiz ähnlich viel wie im Ausland. Für Schweizer Eltern ist ein Betreuungsplatz jedoch wesentlich teurer als für ausländische Eltern. Denn die öffentliche Hand unterstützt Kinderkrippen finanziell viel weniger und es stehen deutlich weniger subventionierte Plätze zur Verfügung. Dies lässt der Bundesrat in einem Bericht am 1. Juli 2015 verlauten. Der Bundesrat stützt sich auf den Forschungsbericht "Analyse der Vollkosten und der Finanzierung von Krippenplätzen in Deutschland, Frankreich und Österreich im Vergleich zur Schweiz" an dem kibesuisse in der Begleitgruppe mitgearbeitet hat.

Mehr zum Bericht des Bundesrats finden Sie hier.

Den Forschungsbericht finden Sie hier.

 

Cham führt Betreuungsgutscheine ein

(15.06.2015)

Am 14.6. entschieden sich die Stimmbürger von Cham für die Einführung der Betreuungsgutscheine.

Nach Baar ist Cham die zweite Gemeinde im Kanton Zug, die dieses System einführt. Das neue Reglement betrifft verschiedene Betreuungsformen wie Kitas, Tagesfamilien, Spielgruppen, modulare Tagesschulen und die Ferienbetreuung. Mit den Gutscheinen werden Eltern künftig direkt unterstützt. 

Mehr zur Abstimmungsvorlage finden Sie hier.

 

Postulat: Abbau von bürokratischen Hürden bei der Kinderbetreuung

(10.06.2015)

Welche Auflagen gilt es einzuhalten, bevor ein familienergänzendes Betreuungsangebot eröffnen kann? Mit einem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, die Vorschriften zu überprüfen.

Das am 27.9.2013 eingereichte Postulat von kibesuisse Präsidentin Rosmarie Quadranti "Abbau von bürokratischen Hürden und Vorschriften bei der Kinderbetreuung im ausserfamiliären Bereich" beauftragt den Bundesrat, die Bürokratie und Auflagen im Zusammenhang mit der Bewilligung von Plätzen für familienergänzende Betreuung zu prüfen. Das Ziel des Projekts ist die Erfassung der für die Eröffnung einer Einrichtung für die familienergänzende Kinderbetreuung geltenden Regulierungen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene. Untersucht werden sollen die Auflagen für die Schaffung einer solchen Einrichtung insbesondere im Hinblick auf baupolizeiliche Anforderungen, Brandschutz, Unfallverhütung, Hygiene und Lebensmittelsicherheit. Vertreterinnen von kibesuisse sind Teil der Begleitgruppe.

Mehr zum Postulat finden Sie hier.

 

Analyse zu Informationsangeboten frühe Kindheit

(10.06.2015)

Welche Kanäle gibt es, um sich bezüglich Fragen zur frühen Kindheit zu informieren? Eine Analyse hat die Informationsangebote unter die Lupe genommen.

Es wurden die zielgruppengerechten Informationsangebote und -kanäle im Bereich frühe Kindheit, Gesundheit, Erziehung und frühe Förderung erörtert. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat zusammen mit dem Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) die Analyse im Auftrag der Bundesämter BAG, BSV und SEM durchgeführt.

Die Analyse auf Französisch sowie die deutsche Zusammenfassung finden Sie hier.

 

Kitastreik trotz gescheiterter Tarifverhandlungen beendet

(10.06.2015)

Am 4. Juni 2015 fand der Kitastreik in Deutschland nach vier Wochen ein Ende. Bei den Lohnverhandlungen konnten sich die Parteien noch nicht einigen.

Arbeitgeber und Gewerkschaften vereinbarten eine Schlichtung, nachdem die Tarifverhandlungen nach stundenlangen Verhandlungen gescheitert waren.

Seit dem 8. Mai 2015 streikten in Deutschland die Angestellten öffentlicher Kindertagesstätten. Sie forderten von den kommunalen Arbeitgebern eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 10%. Steigende berufliche Anforderungen sowie ein herausforderndes Umfeld wurden als Gründe für die Forderungen genannt.

 

Mehr Geld für Kinderbetreuung fördert Wirtschaftswachstum

(03.06.2015)

Die OECD hat ihren Wirtschaftsausblick im Juni 2015 für die Schweiz nach unten korrigiert. Mehr Geld für die Kinderbetreuung könnte das Wachstum gemäss Experten der OECD fördern.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihren Wirtschaftsausblick für die Weltkonjunktur und die Schweiz deutlich nach unten korrigiert.

Die OECD weist jedoch darauf hin, dass höhere Finanzierungsmittel für Kinderbetreuung und Bildung von Zuwanderungskindern die Beschäftigungschancen der Schweizer Frauen verbessern und das Wachstum fördern können.

Mehr zum OECD-Wirtschaftsausblick finden Sie hier.

 

100 Millionen Franken für familienergänzende Betreuung

(21.05.2015)

Mit einem Verpflichtungskredit sollen die Betreuungsangebote besser an die Bedürfnisse von Eltern angepasst werden. Dies lässt der Bundesrat am 21.5.2015 verlauten.

Der Bund will sich mit dem Kredit finanziell am zusätzlichen Engagement von Kantonen, Gemeinden und allenfalls Arbeitgebern zugunsten des Ausbaus der Betreuung von Kindern beteiligen. Insbesondere sollen Projekte unterstützt werden, die im schulergänzenden Bereich das Angebot besser auf die Bedürfnisse erwerbstätiger Eltern abstimmen. Einerseits geht es darum, dass sich Betreuungs- und Arbeitszeiten besser decken sollen. Andererseits soll mit dem Kredit das Problem der hohen Kosten der Fremdbetreuung für die Eltern angegangen werden. Der Kredit von 100 Millionen Franken wird voraussichtlich eine Laufzeit von acht Jahren haben. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Im Artikel des Tages Anzeigers bezieht Talin Stoffel, Co-Geschäftsleiterin von kibesuisse, Stellung zum Verpflichtungskredit.

 

Empfehlungen zur Masernprävention in Kindertagesstätten

(21.05.2015)

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Empfehlungen zur Prävention von Masern in Kitas publiziert.

Wie das restliche Europa hat die Schweiz beschlossen Masern auf ihrem Gebiet bis Ende 2015 zu eliminieren. Was es zur Viruserkrankung in Kitas zu beachten gilt, halten die Empfehlungen fest.

Die Empfehlungen finden Sie hier.

 

Factsheet - Kinderbetreuung in der Schweiz

(12.05.2015)

Kibesuisse und das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz haben im Mai 2015 ein Factsheet zur Kitalandschaft in der Schweiz publiziert.

Wie sind Kitas finanziert? Wer ist zuständig für die Bewilligung und welche Organisationsformen gibt es? Das Factsheet von kibesuisse und dem Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz bietet eine Übersicht zur Kinderbetreuung in Schweizer Kindertagesstätten.

Das Factsheet finden Sie hier.

 

Projekt Stärkung der Regionen

(13.05.2015)

Kibesuisse schafft neue Regionalstrukturen und will so die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung vorantreiben. In den zwei Pilotregionen beginnt das Projekt 2016.

Kibesuisse möchte seine Präsenz in den Regionen stärken und für alle drei Betreuungsformen (Kitas, Tagesfamilienorganisationen, schulergänzende Betreuung) einheitliche Strukturen unter gleichem Namen aufbauen. In zwei Pilotregionen (Ost- und Zentralschweiz) laufen zurzeit Vorarbeiten zur Schaffung solcher regionaler Strukturen ab 2016. Die Mitgliederbeiträge 2016 für die beiden Pilotregionen wurden im Frühjahr 2015 an den Regionalversammlungen und an der Delegiertenversammlung verabschiedet.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Sonnenschutz bei Kindern

(13.05.2015)

Die schweizerische Krebsliga hat ein Faktenblatt sowie eine Broschüre zum Sonnenschutz bei Kindern bis sechs Jahren herausgegeben.

Kinderhaut ist empfindlicher als diejenige von Erwachsenen, da die natürlichen Eigenschutzmechanismen vor allem in den ersten Lebensjahren noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Haut von Kindern ist heller und dünner als diejenige von Erwachsenen, deswegen benötigt sie einen besonders guten Sonnenschutz.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Meldepflicht bei Kindsmissbrauch

(16.04.2015)

Der Bundesrat hat die Verpflichtung zur Meldung eines Verdachtes auf Gefährdung des Kindeswohls am 15.4.2015 auf Fachpersonen, die regelmässig Kontakt mit Kindern haben, erweitert.

Bisher waren lediglich Personen mit amtlicher Tätigkeit dazu verpflichtet. Neu müssen dies folglich auch Mitarbeiter/-innen in Kitas und Horten tun.

Kibesuisse hat im März 2014 Stellung zu dieser geplanten Änderung genommen und die Ausweitung der Meldepflicht in dem vorgesehenen Ausmass abgelehnt.

 

Delegiertenversammlung

(30.03.2015)

Die Delegierten von kibesuisse haben an der Versammlung am 27.3.2015 alle Anträge angenommen.

Die Versammlung wurde am 27.3.2015 mit 41 Delegierten und den Gästen Liliane Ryser, Geschäftsleiterin OdA Soziales Zürich sowie Anna Liechti, wissenschaftliche Mitarbeiterin Bundesamt für Sozialversicherungen BSV  in Zürich durchgeführt. Die Präsidentin Rosmarie Quadranti leitete zusammen mit der Co-Geschäftsleiterin Nadine Hoch durch die Versammlung. Sämtliche Anträge wurden mehrheitlich einstimmig angenommen. 

Im Anschluss präsentierte Fränzi Zimmerli, Verantwortliche für das Ressort Berufsbildung, den Werdegang und die Eckpunkte eines Grundlagenpapiers zur Berufsbildung, welches nun dem Vorstand zur Verabschiedung vorliegt. In diesem Papier ist festgehalten, wofür sich der Verband in der Berufsbildung in den kommenden Jahren einsetzen wird, insbesondere in Bezug auf die Qualifikation des Personals, auf die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen sowie auf die Rahmenbedingungen und auf die Einrichtungen selbst.

 

Finanzhilfe: Bilanz nach 12 Jahren

(08.02.2015)

In den 12 Jahren seit Inkrafttreten des Bundesgesetzes konnten 2'676 Gesuche bewilligt werden. Der Bund hat damit die Schaffung von 47'760 neuen Betreuungsplätzen unterstützt.

Dies entspricht einer Erhöhung des geschätzten Platzangebots um 96%. Da trotz diesem grossen Erfolg immer noch ein grosser Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen besteht, hat das Parlament das Programm um vier Jahre bis Januar 2019 verlängert und dafür einen neuen Verpflichtungskredit von 120 Mio. Franken bewilligt.

Den Bericht finden Sie hier.

 

Steuerbefreiung von Kinder- und Ausbildungszulagen abgelehnt

(16.01.2015)

Der Bundesrat und die Kantone lehnen die Volksinitiative "Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen" ab.

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und Regierungsrat Peter Hegglin, Präsident der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK), legten am 15. Januar die Gründe für die Ablehnung dar. Die Initiative würde in erster Linie einkommensstarke Haushalte mit Kindern begünstigen, einkommensschwache hingegen kämen kaum oder gar nicht in den Genuss einer Entlastung. Zudem würde sie bei Bund, Kantonen und Gemeinden zu jährlichen Steuerausfällen von insgesamt rund einer Milliarde Franken führen, deren Kompensation ungeklärt sei.

 

kibesuisse Branchenzertifikat

(10.11.2014)

Die ersten Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung zur qualifizierten pädagogischen Leitung von Kindertagesstätten feierten am 6. November 2014 ihren Abschluss.

Kibesuisse verfolgt das Ziel, dass bis 2020/25 schweizweit alle pädagogisch leitenden Personen in Kindertagesstätten und Horten fachlich auf Tertiärstufe ausgebildet sind.

Mit der wachsenden Erkenntnis um die Frühpädagogik für die kindliche Entwicklung wächst auch die Anerkennung der Branche. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die pädagogische Ausbildung, insbesondere der Leitungspersonen. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es neben den Ausbildungsplätzen der Höheren Fachschulen auch ein Übergangsangebot zur Nachqualifizierung von heutigen Leitungspersonen. Als nationaler Branchenverband hat kibesuisse in der Deutschschweiz einen solchen Lehrgang entwickeln lassen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen

(31.10.2014)

Kibesuisse veröffentlicht den ersten Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen in der Tagesfamilienbetreuung.

Er richtet sich an Tagesmütter und -väter sowie an die Tagesfamilienorganisationen und ihre weiteren Mitarbeitenden.
Der Kodex ist ein wichtiges Arbeitsinstrument für die diesbezüglich hochsensible Kinderbetreuung in Tagesfamilien. Er definiert sexualpädagogische Grundsätze, liefert konkrete Verhaltensregeln für die tägliche Betreuungsarbeit und zeigt das Vorgehen bei einem Verdachtsfall auf. Ebenfalls enthält er ein Muster einer Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Kodex als Bestandteil des Arbeitsvertrages und führt die relevanten gesetzlichen Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuches auf. Der Kodex wurde am 30.10.2014 per Mail an alle kibesuisse-Trägerorganisationen verschickt und kann auf der Website heruntergeladen oder als Broschüre bestellt werden.

 

Neue Lohn- und Anstellungsempfehlungen

(22.09.2014)

Kibesuisse publiziert Lohnempfehlunge für Fachpersonal 

Der Verband hat für seine Mitglieder sowie Aufsichts- und Bewilligungsbehörden in der deutschsprachigen Schweiz Lohn- und Anstellungsempfehlungen für Fachpersonal in Kindertagesstätten und schulergänzenden Angeboten, Ausgabe 2014, veröffentlicht.Diese ersetzen die KiTaS-Lohnempfehlungen aus dem Jahr 2009. Sie definieren erstmals Lohnbänder für jede Funktion und Ausbildung sowie Lohnstufen für die Erfahrungskomponente und für Funktionen mit Zusatzanforderungen. Ebenfalls macht kibesuisse Aussagen zu den Löhnen für Absolvent/-innen der Höheren Fachschule für Kinderziehung, sowohl während des Studiums als auch bei der Berufsausübung. Zudem werden Angaben zu weiteren Lohnbestandteilen wie Übernahme von Weiterbildungskosten, Mahlzeitenbezügen etc. gemacht.

 

Die Empfehlungen sind für kibesuisse-Mitglieder im passwortgeschützten Bereich zugänglich. Die gedruckten Empfehlungen sind ab Ende Oktober 2014 gegen eine Schutzgebühr auch für Nichtmitglieder erhältlich und können hier bestellt werden. 

 

Anstossfinanzierung wird verlängert

(16.09.2014)

Der Ständerat hat am 16. September 2014 wie der Nationalrat in der Woche zuvor klar Ja gesagt zur Verlängerung der Anstossfinanzierung bis 2019.

Rosmarie Quadranti, kibesuisse-Präsidentin und BDP-Nationalrätin hat die parlamentarische Initiative eingereicht.

Mit 25 zu 9 Stimmen nimmt der Ständerat das Bundesgesetz deutlich an und mit 27 zu 9 Stimmen heisst er auch den Kredit von 120 Millionen Franken klar gut.

Kibesuisse freut sich über den Entscheid des Parlaments. Denn wir stellen nach wie vor fest, dass das Angebot an Betreuungsplätzen in den meisten Gebieten der Schweiz nicht ausreichend ist. Vor allem Plätze für ganz kleine Kinder gibt es noch viel zu wenig. Mehr Betreuungsplätze tragen einen grossen Teil zur Vereinbarung von Beruf und Familie bei. Gut ausgebildete Mütter kehren zurück an den Arbeitsplatz und wirken so dem Fachkräftemangel entgegen.

Hier finden Sie das Schreiben von kibesuisse an  die Parlamentarier