Buchtipp

Eine mögliche Antwort auf veränderte Zeiten und Anforderungen an die Schule sind Tagesschulen. Im Buch "Tagesschulen heute" gibt das Autorenteam zu den wichtigsten Schwerpunkten im Auf- und Ausbau von Tagesstrukturen und Tagesschulen Erfahrungen und Wissen weiter.

Zum Herausgeber

 

Patronat

Jacqueline Fehr, SP-Nationalrätin, unterstützt kibesuisse, Verband Kinderbetreuung Schweiz.

Ihr Statement

 

Betriebsferien

Kibesuisse hat vom 3.  bis am 14. August 2015 Betriebsferien. In dieser Zeit bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

 

Unterstützt durch

 

kibesuisse
Verband Kinderbetreuung Schweiz

 

Cham führt Betreuungsgutscheine ein

Am 14.6. entschieden sich die Stimmbürger von Cham für die Einführung der Betreuungsgutscheine.

Nach Baar ist Cham die zweite Gemeinde im Kanton Zug, die dieses System einführt. Das neue Reglement betrifft verschiedene Betreuungsformen wie Kitas, Tagesfamilien, Spielgruppen, modulare Tagesschulen und die Ferienbetreuung. Mit den Gutscheinen werden Eltern künftig direkt unterstützt. 

Mehr zur Abstimmungsvorlage finden Sie hier.

 

Postulat: Abbau von bürokratischen Hürden bei der Kinderbetreuung

Welche Auflagen gilt es einzuhalten, bevor ein familienergänzendes Betreuungsangebot eröffnen kann? Mit einem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, die Vorschriften zu überprüfen.

Das am 27.9.2013 eingereichte Postulat von kibesuisse Präsidentin Rosmarie Quadranti "Abbau von bürokratischen Hürden und Vorschriften bei der Kinderbetreuung im ausserfamiliären Bereich" beauftragt den Bundesrat, die Bürokratie und Auflagen im Zusammenhang mit der Bewilligung von Plätzen für familienergänzende Betreuung zu prüfen. Das Ziel des Projekts ist die Erfassung der für die Eröffnung einer Einrichtung für die familienergänzende Kinderbetreuung geltenden Regulierungen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene. Untersucht werden sollen die Auflagen für die Schaffung einer solchen Einrichtung insbesondere im Hinblick auf baupolizeiliche Anforderungen, Brandschutz, Unfallverhütung, Hygiene und Lebensmittelsicherheit. Vertreterinnen von kibesuisse sind Teil der Begleitgruppe.

Mehr zum Postulat finden Sie hier.

 

Analyse zu Informationsangeboten frühe Kindheit

Welche Kanäle gibt es, um sich bezüglich Fragen zur frühen Kindheit zu informieren? Eine Analyse hat die Informationsangebote unter die Lupe genommen.

Es wurden die zielgruppengerechten Informationsangebote und -kanäle im Bereich frühe Kindheit, Gesundheit, Erziehung und frühe Förderung erörtert. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat zusammen mit dem Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) die Analyse im Auftrag der Bundesämter BAG, BSV und SEM durchgeführt.

Die Analyse auf Französisch sowie die deutsche Zusammenfassung finden Sie hier.

 

Kitastreik trotz gescheiterter Tarifverhandlungen beendet

Am 4. Juni 2015 fand der Kitastreik in Deutschland nach vier Wochen ein Ende. Bei den Lohnverhandlungen konnten sich die Parteien noch nicht einigen.

Arbeitgeber und Gewerkschaften vereinbarten eine Schlichtung, nachdem die Tarifverhandlungen nach stundenlangen Verhandlungen gescheitert waren.

Seit dem 8. Mai 2015 streikten in Deutschland die Angestellten öffentlicher Kindertagesstätten. Sie forderten von den kommunalen Arbeitgebern eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 10%. Steigende berufliche Anforderungen sowie ein herausforderndes Umfeld wurden als Gründe für die Forderungen genannt.

 

Mehr Geld für Kinderbetreuung fördert Wirtschaftswachstum

Die OECD hat ihren Wirtschaftsausblick im Juni 2015 für die Schweiz nach unten korrigiert. Mehr Geld für die Kinderbetreuung könnte das Wachstum gemäss Experten der OECD fördern.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihren Wirtschaftsausblick für die Weltkonjunktur und die Schweiz deutlich nach unten korrigiert.

Die OECD weist jedoch darauf hin, dass höhere Finanzierungsmittel für Kinderbetreuung und Bildung von Zuwanderungskindern die Beschäftigungschancen der Schweizer Frauen verbessern und das Wachstum fördern können.

Mehr zum OECD-Wirtschaftsausblick finden Sie hier.

 

Bundesrat will 100 Millionen Franken in familienergänzende Betreuung investieren

Mit einem Verpflichtungskredit sollen die Betreuungsangebote besser an die Bedürfnisse von Eltern angepasst werden. Dies lässt der Bundesrat am 21.5.2015 verlauten.

Der Bund will sich mit dem Kredit finanziell am zusätzlichen Engagement von Kantonen, Gemeinden und allenfalls Arbeitgebern zugunsten des Ausbaus der Betreuung von Kindern beteiligen. Insbesondere sollen Projekte unterstützt werden, die im schulergänzenden Bereich das Angebot besser auf die Bedürfnisse erwerbstätiger Eltern abstimmen. Einerseits geht es darum, dass sich Betreuungs- und Arbeitszeiten besser decken sollen. Andererseits soll mit dem Kredit das Problem der hohen Kosten der Fremdbetreuung für die Eltern angegangen werden. Der Kredit von 100 Millionen Franken wird voraussichtlich eine Laufzeit von acht Jahren haben. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Im Artikel des Tages Anzeigers bezieht Talin Stoffel, Co-Geschäftsleiterin von kibesuisse, Stellung zum Verpflichtungskredit.

 

Empfehlungen zur Masernprävention in Kindertagesstätten

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Empfehlungen zur Prävention von Masern in Kitas publiziert.

Wie das restliche Europa hat die Schweiz beschlossen Masern auf ihrem Gebiet bis Ende 2015 zu eliminieren. Was es zur Viruserkrankung in Kitas zu beachten gilt, halten die Empfehlungen fest.

Die Empfehlungen finden Sie hier.

 

Factsheet - Kinderbetreuung in der Schweiz

Kibesuisse und das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz haben im Mai 2015 ein Factsheet zur Kitalandschaft in der Schweiz publiziert.

Wie sind Kitas finanziert? Wer ist zuständig für die Bewilligung und welche Organisationsformen gibt es? Das Factsheet von kibesuisse und dem Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz bietet eine Übersicht zur Kinderbetreuung in Schweizer Kindertagesstätten.

Das Factsheet finden Sie hier.

 

Projekt Stärkung der Regionen

Kibesuisse schafft neue Regionalstrukturen und will so die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung vorantreiben. In den zwei Pilotregionen beginnt das Projekt 2016.

Kibesuisse möchte seine Präsenz in den Regionen stärken und für alle drei Betreuungsformen (Kitas, Tagesfamilienorganisationen, schulergänzende Betreuung) einheitliche Strukturen unter gleichem Namen aufbauen. In zwei Pilotregionen (Ost- und Zentralschweiz) laufen zurzeit Vorarbeiten zur Schaffung solcher regionaler Strukturen ab 2016. Die Mitgliederbeiträge 2016 für die beiden Pilotregionen wurden im Frühjahr 2015 an den Regionalversammlungen und an der Delegiertenversammlung verabschiedet.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Sonnenschutz bei Kindern

Die schweizerische Krebsliga hat ein Faktenblatt sowie eine Broschüre zum Sonnenschutz bei Kindern bis sechs Jahren herausgegeben.

Kinderhaut ist empfindlicher als diejenige von Erwachsenen, da die natürlichen Eigenschutzmechanismen vor allem in den ersten Lebensjahren noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Haut von Kindern ist heller und dünner als diejenige von Erwachsenen, deswegen benötigt sie einen besonders guten Sonnenschutz.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Meldepflicht bei Kindsmissbrauch neu für Fachpersonal in Kitas und Horten

Der Bundesrat hat die Verpflichtung zur Meldung eines Verdachtes auf Gefährdung des Kindeswohls am 15.4.2015 auf Fachpersonen, die regelmässig Kontakt mit Kindern haben, erweitert.

Bisher waren lediglich Personen mit amtlicher Tätigkeit dazu verpflichtet. Neu müssen dies folglich auch Mitarbeiter/-innen in Kitas und Horten tun.

Kibesuisse hat im März 2014 Stellung zu dieser geplanten Änderung genommen und die Ausweitung der Meldepflicht in dem vorgesehenen Ausmass abgelehnt.

 

Delegiertenversammlung

Die Delegierten von kibesuisse haben an der Versammlung am 27.3.2015 alle Anträge angenommen.

Die Versammlung wurde am 27.3.2015 mit 41 Delegierten und den Gästen Liliane Ryser, Geschäftsleiterin OdA Soziales Zürich sowie Anna Liechti, wissenschaftliche Mitarbeiterin Bundesamt für Sozialversicherungen BSV  in Zürich durchgeführt. Die Präsidentin Rosmarie Quadranti leitete zusammen mit der Co-Geschäftsleiterin Nadine Hoch durch die Versammlung. Sämtliche Anträge wurden mehrheitlich einstimmig angenommen. 

Im Anschluss präsentierte Fränzi Zimmerli, Verantwortliche für das Ressort Berufsbildung, den Werdegang und die Eckpunkte eines Grundlagenpapiers zur Berufsbildung, welches nun dem Vorstand zur Verabschiedung vorliegt. In diesem Papier ist festgehalten, wofür sich der Verband in der Berufsbildung in den kommenden Jahren einsetzen wird, insbesondere in Bezug auf die Qualifikation des Personals, auf die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen sowie auf die Rahmenbedingungen und auf die Einrichtungen selbst.

 

Finanzhilfe: Bilanz nach 12 Jahren

In den 12 Jahren seit Inkrafttreten des Bundesgesetzes konnten 2'676 Gesuche bewilligt werden. Der Bund hat damit die Schaffung von 47'760 neuen Betreuungsplätzen unterstützt.

Dies entspricht einer Erhöhung des geschätzten Platzangebots um 96%. Da trotz diesem grossen Erfolg immer noch ein grosser Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen besteht, hat das Parlament das Programm um vier Jahre bis Januar 2019 verlängert und dafür einen neuen Verpflichtungskredit von 120 Mio. Franken bewilligt.

Den Bericht finden Sie hier.

 

Steuerbefreiung von Kinder- und Ausbildungszulagen abgelehnt

Der Bundesrat und die Kantone lehnen die Volksinitiative "Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen" ab.

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und Regierungsrat Peter Hegglin, Präsident der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK), legten am 15. Januar die Gründe für die Ablehnung dar. Die Initiative würde in erster Linie einkommensstarke Haushalte mit Kindern begünstigen, einkommensschwache hingegen kämen kaum oder gar nicht in den Genuss einer Entlastung. Zudem würde sie bei Bund, Kantonen und Gemeinden zu jährlichen Steuerausfällen von insgesamt rund einer Milliarde Franken führen, deren Kompensation ungeklärt sei.

 

kibesuisse Branchenzertifikat

Die ersten Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung zur qualifizierten pädagogischen Leitung von Kindertagesstätten feierten am 6. November 2014 ihren Abschluss.

Kibesuisse verfolgt das Ziel, dass bis 2020/25 schweizweit alle pädagogisch leitenden Personen in Kindertagesstätten und Horten fachlich auf Tertiärstufe ausgebildet sind.

Mit der wachsenden Erkenntnis um die Frühpädagogik für die kindliche Entwicklung wächst auch die Anerkennung der Branche. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die pädagogische Ausbildung, insbesondere der Leitungspersonen. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es neben den Ausbildungsplätzen der Höheren Fachschulen auch ein Übergangsangebot zur Nachqualifizierung von heutigen Leitungspersonen. Als nationaler Branchenverband hat kibesuisse in der Deutschschweiz einen solchen Lehrgang entwickeln lassen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen in der Tagesfamilienbetreuung

Kibesuisse veröffentlicht den ersten Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen in der Tagesfamilienbetreuung.

Er richtet sich an Tagesmütter und -väter sowie an die Tagesfamilienorganisationen und ihre weiteren Mitarbeitenden.
Der Kodex ist ein wichtiges Arbeitsinstrument für die diesbezüglich hochsensible Kinderbetreuung in Tagesfamilien. Er definiert sexualpädagogische Grundsätze, liefert konkrete Verhaltensregeln für die tägliche Betreuungsarbeit und zeigt das Vorgehen bei einem Verdachtsfall auf. Ebenfalls enthält er ein Muster einer Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Kodex als Bestandteil des Arbeitsvertrages und führt die relevanten gesetzlichen Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuches auf. Der Kodex wurde am 30.10.2014 per Mail an alle kibesuisse-Trägerorganisationen verschickt und kann auf der Website heruntergeladen oder als Broschüre bestellt werden.

 

Neue Lohn- und Anstellungsempfehlungen für Fachpersonal in Kindertagesstätten

Kibesuisse publiziert Lohnempfehlunge für Fachpersonal in Kindertagesstätten und der schulergänzenden Betreuung.

Der Verband hat für seine Mitglieder sowie Aufsichts- und Bewilligungsbehörden in der deutschsprachigen Schweiz Lohn- und Anstellungsempfehlungen für Fachpersonal in Kindertagesstätten und schulergänzenden Angeboten, Ausgabe 2014, veröffentlicht.Diese ersetzen die KiTaS-Lohnempfehlungen aus dem Jahr 2009. Sie definieren erstmals Lohnbänder für jede Funktion und Ausbildung sowie Lohnstufen für die Erfahrungskomponente und für Funktionen mit Zusatzanforderungen. Ebenfalls macht kibesuisse Aussagen zu den Löhnen für Absolvent/-innen der Höheren Fachschule für Kinderziehung, sowohl während des Studiums als auch bei der Berufsausübung. Zudem werden Angaben zu weiteren Lohnbestandteilen wie Übernahme von Weiterbildungskosten, Mahlzeitenbezügen etc. gemacht.

 

Die Empfehlungen sind für kibesuisse-Mitglieder im passwortgeschützten Bereich zugänglich. Die gedruckten Empfehlungen sind ab Ende Oktober 2014 gegen eine Schutzgebühr auch für Nichtmitglieder erhältlich und können hier bestellt werden. 

 

Anstossfinanzierung wird verlängert

Der Ständerat hat am 16. September 2014 wie der Nationalrat in der Woche zuvor klar Ja gesagt zur Verlängerung der Anstossfinanzierung bis 2019.

Rosmarie Quadranti, kibesuisse-Präsidentin und BDP-Nationalrätin hat die parlamentarische Initiative eingereicht.

Mit 25 zu 9 Stimmen nimmt der Ständerat das Bundesgesetz deutlich an und mit 27 zu 9 Stimmen heisst er auch den Kredit von 120 Millionen Franken klar gut.

Kibesuisse freut sich über den Entscheid des Parlaments. Denn wir stellen nach wie vor fest, dass das Angebot an Betreuungsplätzen in den meisten Gebieten der Schweiz nicht ausreichend ist. Vor allem Plätze für ganz kleine Kinder gibt es noch viel zu wenig. Mehr Betreuungsplätze tragen einen grossen Teil zur Vereinbarung von Beruf und Familie bei. Gut ausgebildete Mütter kehren zurück an den Arbeitsplatz und wirken so dem Fachkräftemangel entgegen.

Hier finden Sie das Schreiben von kibesuisse an  die Parlamentarier